Kunigunde Barbara Kirchner †1709

Kunigunde Barbara Kirchner †1709

Oft werden wir gefragt, wie wir auf den ungewöhnlichen Namen unseres Hundesalon gekommen sind. Ganz einfach! Das Wortspiel hat sich uns geboten wie die Faust auf’s Auge als wir erfuhren dass es freie Räumlichkeiten in der Kunigundenstraße gab. Der KunigHunde Salon in der Kunigundenstraße!

Kunigunde Barbara Kirchner †1709

Kunigunde Barbara Kirchner wurde 1671 in Heidelberg geboren und wird heute als „legendäre Retterin“ Neustadts gefeiert. Diese Bezeichnung entstand durch ihre zentrale Rolle im Pfälzischen Erbfolgekrieg von 1689 bis 1698. In diesem Krieg wollte sich der französische König Ludwig der XIV die Pfalz aneignen. Die Frau von Ludwigs Bruder, Philipp von Orléans, war Lieselotte von der Pfalz, die Tochter des Kurfürsten Karl I. von der Pfalz. Nachdem Lieselottes Bruder Karl kinderlos verstarb, erhob Ludwig Ansprüche auf die Pfalz (gegen Lieselottes Willen). Er erhoffte sich dadurch die Erweiterung seines Machtbereiches auf die Pfalz. Nachdem die Pfälzer Grafschaften diese Ansprüche ablehnten, erklärte Ludwig ihnen kurzerhand den Krieg. Im Zuge dieses Krieges wurden zahlreiche Pfälzer Städte zerstört, unter anderem Trier, Heidelberg und Mainz. Neustadt wurde hierbei verschont.

Überlieferungen zufolge ist dies der Bürgerstochter Kunigunde zu verdanken. Sie wurde 1688 auserwählt, als schönstes Mädchen Neustadts den für dieses Gebiet zuständigen Kriegskommissar, Johann Peter De Werth, um die Verschonung Neustadts zu bitten. Sie verliebten sich ineinander und heirateten kurze Zeit später. De Werth kam Kunigundes Bitte nach und verschonte Neustadt, sodass hier noch ein Teil der ältesten Fachwerkhäuser Deutschlands zu finden ist.

Quelle: restaurant-kunigunde.de

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