Warum zittern Hunde eigentlich?

Wenn Frauchen mit ihrem Hund den Salon betritt, beobachten wir es häufig dass dieser anfängt zu zittern. Frauchen bemitleidet ihren Liebling dann umso mehr. Das zittern wird stärker.

Woher kommt das überhaupt?

Das Hunde heutzutage absichtlich und bewusst zittern, ist für uns neu. Wir denken, der Hund hat Angst oder es ist ihm kalt. Bei kleinen Hunden mit wenig Fell oder Unterwolle kann das natürlich schon mal sein, dass sie frieren.

In Stress-Situationen, wie dem Salonbesuch, bei dem Frauchen schon vorher Signale aussendet, dass der arme Hund jetzt zum Friseur muss, zittert er häufig nicht aus Angst, sondern durch dem ihm signalisierten Stress sich selbst ins Gleichgewicht zu bringen und zu entspannen. Muskelgruppen kehren durch das zittern in einen entspannten Zustand zurück; das zentrale Nervensystem sendet Signale an das Hirn, dass keine Gefahr besteht. Es dient dazu, den Stress von Frauchen nicht weiter auf sich übertragen zu lassen. Das haben amerikanische Studien bewiesen.

Natürlich gibt es die übermäßig ängstlichen Hunde, auf die alles bedrohlich wirkt.

Ein Phänomen haben wir oft, wenn Frauchen uns den Hund überlässt und aus der Tür geht. Dann dreht sich der Vierbeiner um – von Zittern keine Spur.

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